Montag, 3. November 2014
Die Magie der Meerjungfrauen, Teil 2
Es war also nicht alles so schön und friedlich wie es auf den ersten Blick schien. Und wenn man noch etwas tiefer sah, merkte man eine Finsternis in den Herzen einiger, die stetig wuchs.
Bei einer Person war diese Finsternis schon so groß geworden, dass sie sie vollständig verschlang und Besitz von ihr ergriff, mit dem Ziel alle Magie zu vernichten und allein mit Dunkelheit und Furcht über alle zu herrschen.

Unruhe machte sich in der Bevölkerung breit, als immer weniger Meermenschen Magie wirken konnten. Langsam, Stück für Stück, fielen sie alle einer geheimnisvollen Krankheit zum Opfer, nach der sie, als sie sich erholt hatten, keinen Zugriff mehr auf ihre besonderen Fähigkeiten hatten. Schließlich erkrankte auch die Königsfamilie. Einzig der Berater des Königs, Quinten, schien gegen diese Krankheit immun zu sein. Der einzige, bis auf Lilay.
Auch sie war von der Krankheit verschont geblieben, auch wenn sich niemand darüber wunderte. Immerhin betraf es ja nur diejenigen, die Magie wirken konnten, oder? Nur sie selbst grübelte darüber nach, warum ausgerechnet sie und der Berater verschont blieben.

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